Frauen setzen Siegesserie fort, Männer verlieren

Mit dem fünften Spiel ohne Niederlage in Folge konnten die Frauen des Zwönitzer HSV 1928 am Wochenende ihre Mini-Erfolgsserie in der Bezirksliga fortsetzen. Gegen die HSG Langenhessen-Crimmitschau gab es zuhause einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg. Mit 26:19 (11:7) gewann man am Ende deutlich und arbeitete sich damit in der Tabelle auf Rang 5 vor. Bereits die Führung zum 5:1 für Zwönitz nach 9 Minuten ließ positives für den Spielverlauf vermuten. Nach dem 10:5 (18.) kehrte zwar bis zur Pause Ausgeglichenheit ein, allerdings war dies eher Nachlässigkeiten der 28-erinnen zu verdanken als der Gästeoffensive, die weitestgehend ideenlos agierte. Auch bis weit in die zweite Hälfte blieb dieser Eindruck konstant. Wenn die Oelschlägelschützlinge konzentriert spielten, hatte man das Spiel im Griff (15:10, 37.). Ließ man die Zügel locker, kamen die Gäste wieder heran (16:14, 45.). Die Schlussviertelstunde gehörte danach aber endgültig dem HSV. Bis zum 25:17 (55.) konnte der Vorsprung ausgebaut werden, am Ende gelang ein sicherer Erfolg. Weniger erfolgreich agierten die Männer des HSV II, die sich zwar gegen den SV Sachsen Werdau viel vorgenommen hatten, letztlich aber mit 21:31 (8:14) unterlagen.

   


 


Dabei begann die Partie für die junge Zwönitzer Sieben noch vielversprechend. Zwar lag man ständig knapp zurück, konnte aber an den Gästen dranbleiben. Auf dieser Grundlage konnte es vielleicht gelingen, im Verlauf der zweiten Hälfte die Schnelligkeitsvorteile zu nutzen und das Spiel noch zu drehen. Leider lief man allerdings in den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte ins vielzitierte offene Messer. Leichte Offensivfehler bestraften die abgezockten Gäste mit schnellen Kontern und so ging es doch noch mit einer bedenklichen 8:14-Bürde in die Pause. Dennoch ließen die Männer um Coach Jürgen Gaukel mit Beginn der zweiten Hälfte nicht locker. Bis auf 14:18 kam man wieder heran, ehe sich Keeper Robert Börner zu einer unsportlichen Geste gegenüber eines Werdauer Spielers verleiten ließ und vom Parkett beordert wurde. Damit erwies er seiner Mannschaft einen Bärendienst, denn für den Rest der Partie musste nun Kreisläufer Marcel Otto in den Zwönitzer Kasten. Mit dieser psychologischen Last war das Spiel natürlich gelaufen. Die Gäste hatten nun keine Mühe, die Partie nach Hause zu bringen, allein der deutliche Rückstand am Ende fiel nach dem Leistungsvermögen der beiden Teams sicherlich zu hoch aus.