Zwönitzer Zweite mit wichtigem Erfolg

Die Männer des Zwönitzer HSV II haben am Wochenende einen wichtigen Sieg verbuchen können. Gegen den ebenso abstiegsgefährdeten Oberlungwitzer SV gab es einen ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg und ein am Ende hochverdientes 27:21 (15:8). Die Frauen hingegen schwächelten leicht ersatzgeschwächt und verloren nach einer insgesamt zu wenig effektiven Angriffsgestaltung gegen ebenfalls den Oberlungwitzer SV mit 14:19 (8:10). Den Grundstein für den Sieg legten die Gaukelschützlinge vom HSV II gleich zu Beginn der Partie. Als wäre man noch unter dem Eindruck des gerade zuende gegangenen starken Spiels der ersten Mannschaft legten die 28-er temposcharf und einsatzstark los wie die vielzitierte Feuerwehr. Ungemein stellungssicher und beweglich in der Abwehr ließ man dem OSV in den ersten 15 Minuten nahezu keine Chancen, wirkungsvoll zum Zuge zu kommen. Jeder Gästefehler wurde mit schönen Kontern bestraft. Insbesondere Steven Gerhard tobte sich hier eindrucksvoll aus und versenkte einen Tempogegenstoß nach dem anderen. So standen die Signale nach der Anfangsviertelstunde beim 9:2 bereits frühzeitig auf Sieg und es ging mit einer beruhigenden Führung zur Pause.

   


 


Wenngleich der Gast in Durchgang zwei weitestgehende Ausgeglichenheit erzielen konnte, zu gefährden vermochte er den vollen Erfolg der 28-er nicht mehr. Clever spielten die 28-er weiter und hielten den Vorsprung stets konstant zwischen 6 und 8 Treffern. So zweifelte spätestens beim 24:17 (52.) keiner der Fans mehr am letztlich vielumjubelten Sieg. Die Frauen kamen gegen den Tabellendritten insbesondere in der Offensive nicht entscheidend zum Zuge. Die körperlich recht robusten Gäste standen sicher in der Abwehr und zogen den Offensivversuchen der 28-erinnen immer wieder den Zahn. Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es dann fast so aus, als sollte das Spiel doch noch positiv für Zwönitz enden. Da gelang der Ausglich zum 11:11 (41.). Danach allerdings war es endgültig vorbei mit der Angriffsherrlichkeit. Ganze zwei Tore konnte man noch bis zum Ende der Spielzeit verbuchen. Zu wenig, um zählbares am Ende einzufahren. Die Gäste-Sieben nutzte die Zwönitzer Toreflaute und zog entscheidend davon. Wenngleich man am Ende mit 19 Treffern ebenfalls im Angriff nicht wirklich glänzen konnte, reichte dies dem OSV, um sich letztlich für die Heimpleite im Hinspiel zu revangieren.