Nur männliche C-Jugend mit Pluspunkten
Die Frauen des Zwönitzer HSV 1928 und die Männer des HSV II haben den erfolglosen Handballnachmittag am vergangenen Samstag in der Zwönitzer Sporthalle rundgemacht und ihre beiden Bezirksligaaufgaben ebenfalls recht deutlich mit 19:25 (7:13) bzw. 26:35 (9:15) verloren. Gegen die jeweils an der Tabellenspitze rangierenden, favorisierten Gäste vom HC Fraureuth mussten die Damen damit ihre Mini-Siegesserie unterbrechen, bei den Männern war der Deckungsverband zu durchlässig, als dass die Niederlage hätte vermieden werden können. Dabei ging im Spiel der HSV-erinnen die sprichwörtliche Post für den Gast schon vom Anpfiff weg ab. Nach 13 Minuten hatte Zwönitz bereits sieben Gegentreffer zu verbuchen und war bis dahin beim 1:7 nur einmal erfolgreich. Zwar herrschte nach diesem verschlafenen Start Ausgeglichenheit auf dem Parkett, allein der Sechs-Tore-Rückstand blieb bis zur Pause konstant. Insgesamt konnte man den Zwönitzerinnen sogar bescheinigen, dass dem Tabellenführer im zweiten Durchgang durchaus fast mehr als ebenbürtig waren. In der Schlussviertelstunde versuchte man noch einmal alles, kam beim 16:19 (51.) noch einmal auf Schlagdistanz heran. Allein einige unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen und eben die Bürde vom Beginn des Spiels verhinderten, dass es noch einmal richtig eng werden konnte.



So blieb es am Ende mit
dem 19:25 eben bei diesen sechs Treffern Differenz, die man sich schon zu
Beginn eingebrockt hatte. Ähnlich, wenngleich nicht sofort vom Anpfiff weg,
verlief die Partie des HSV II gegen den Tabellenzweiten aus Fraureuth. Allerdings
haderte Coach Jürgen Gaukel mit der Deutlichkeit des Ergebnisses, denn bis
wenige Minuten vor Ende der Partie hatte man sich beim 25:30-Zwischenstand
gut verkauft. Insgesamt war das Deckungsgefüge der 28-er über 60 Minuten zu
schwach. Immer wieder gelangen den Gästen einfachste Rückraumtreffer, während
sich die junge Zwönitzer Sieben alles schwer erarbeiten musste. So hatte man
bereits zur Pause einen richtungsweisenden Rückstand, der nicht mehr zu egalisieren
war. Einziger Lichtblick am Wochenende blieb die männliche C-Jugend, die das
Bezirksligaduell bei der NSG Handball Chemnitz deutlich mit 34:25 (16:10)
für sich entscheiden konnte. Gegen die Nachwuchsspielgemeinschaft aus der
Bezirksstadt hatte die von Torsten Piefke trainierte Sieben technisch die
entscheidenden Vorteile, um schon frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.
Nach sieben Minuten lagen die 28-er bereits mit 5:0 in Front. Einzig die Tatsache,
dass man sich im Verlauf der Partie an den schwächeren Gegner anpasste und
nicht noch deutlicher gewann, war ein Minuspunkt, an dem in den nächsten Trainingseinheiten
angeknüpft werden muss.