Vorgaben reichen nur für eine Halbzeit

Von den höherklassig spielenden Erwachsenenmannschaften des Zwönitzer HSV 1928 haben am Wochenende nur die Frauen ihr geplantes Spiel austragen können. Sowohl bei den Männern der ersten als auch bei der zweiten Mannschaft gab es Spielabsagen auf Grund witterungsbedingter Probleme in der jeweils auswärtigen Sporthalle. Die Damen ihrerseits hatten nun im letzten Spiel der Hinrunde die gute Chance, eine im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Spielserien äußerst erfolgreiche Hinrunde auf einem Treppchenplatz zu beenden. Dazu musste ein Sieg beim momentan Zweitplatzierten von der SG HV Chemnitz 2010 III her. Leider konnte man nur in der ersten Hälfte die Vorgaben umsetzen und unterlag letztlich nach 15:13-Halbzeitführung noch mit 23:26. Nur zu Beginn der ersten Halbzeit hatten die Chemnitzerinnen knapp die Nase vorn (3:2, 6.). Danach bestachen die Erzgebirglerinnen mit gutem Deckungsverhalten, aber noch mehr mit einer vergleichsweise sehr effektiven Chancenverwertung. So ging es im ersten Durchgang recht rasant und torehungrig zur Sache

   


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Nach der höchsten Führung in der ersten Hälfte beim 10:6 (22.) aus Zwönitzer Sicht ging es letztlich mit einer verdienten 15:13-Führung zum Pausentee. Was immer in selbigem Getränk bei beiden Mannschaften hineingemixt wurde, die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte war der krasse Gegensatz zur gesamten ersten Halbzeit. Ein Fehler jagte bei beiden Teams den nächsten. Immerhin jedoch vermochte es der Gastgeber in diesen 15 Minuten, wenigstens vier Törchen zu erzielen, während es die Damen um Coach Heike Oelschlägel hier leider auf Nullkommanix brachten und nun mit 15:17 zurücklagen. Danach nun nahmen beide Teams wieder das erfolgreiche Torewerfen auf. Mit der nunmehrigen Führung im Rücken spielte der Gastgeber jedoch wesentlich effektiver als in der ersten Halbzeit. Immer wieder gelang es, mit einfachem Einlaufen von den Außenpositionen oder im Spiel 1 gegen 1 die Zwönitzer Defensive auszuhebeln. Beim 24:20 (55.) war dann eine kleine Vorentscheidung gefallen. Zwar kamen die 28-erinnen noch einmal auf 25:23 (58.) heran, allein es reichte nicht mehr, dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Zwönitz: Kleiber, Hartenstein; Werner (7/3), Tolonics (1), J. Schmiedel (5), Hirsch (5), Richter (1), Oelschlägel, A. Schmiedel (4), L. Schmiedel