Nur Frauen mit Zählbarem

Die Bezirksligisten des Zwönitzer HSV 1928 haben am Wochenende einen Sieg und eine Niederlage verbuchen müssen. Während die Frauen im Derby beim SV Beierfeld mit dem 26:16 (10:7)-Sieg ihrer Favoritenstellung gerecht wurden, konnten die Männer des HSV II beim SV Plauen-Oberlosa II keine Überraschung landen und verloren mit 32:22 (17:6). Im Spiel der Frauen um Trainerin Heike Oelschlägel dauerte es zwar 13 Minuten, ehe der erste Treffer fiel, von da an jedoch ging es recht munter auf dem Parkett zu. Zehn Treffer markierten die Zwönitzerinnen in der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit und konnten mit dieser recht effektiven Chancenverwertung noch eine 10:7-Halbzeitführung in die Kabine nehmen. Vor einer für ein Derby kaum erwähnenswerten Anzahl von ca. 25 Zuschauern - davon 15 aus Zwönitz - fiel die Entscheidung gleich nach Wiederanpfiff zu Beginn der zweiten Hälfte. Mehrfach wurden die Gastgeberangriffe abgefangen und mit schnellen Kontern bestraft. Zwönitz markierte so fünf Treffer in Folge zum sicherlich vorentscheidenden 15:7 nach 38 Minuten.

   


 

In der verbleibenden Spielzeit herrschte zwar weitestgehende Ausgeglichenheit auf dem Parkett, was aber daran lag, dass der HSV den Vorsprung nur noch sicher nach Hause brachte und am ohne jegliche Probleme verdient mit 26:16 gewann. Ebenfalls mit 10 Treffern Abstand, allerdings zugunsten der Gegnerschaft endete die Partie des HSV II. Zwar kamen die Erzgebirger gut in die Partie, hielten nach 9 Minuten das 4:4, danach jedoch ging für die Plauener die sprichwörtliche Post ab. Trainer Gaukel haderte in dieser Phase mit der Chancenverwertung seiner Schützlinge. Da kein einziger Versuch den Weg ins Gastgebergehäuse fand und auch technische Fehler die Zwönitzer Angriffsversuche immer wieder zurückwarfen, erhöhte der SV 04 relativ unbekümmert auf ein 13:4 (25.) und lag zur Halbzeit schon sicher in Führung. In der zweiten Halbzeit herrschte zwar durchgängig Ausgeglichenheit auf dem Parkett. Allerdings kam Zwönitz nicht mehr wirklich auf Schlagdistanz an den Gastgeber heran. So musste man am Ende infolge der schwachen ersten Hälfte über ein Niederlage quittieren, die sicherlich zumindest in dieser Höhe nicht notwendig war.