Zweite gibt rote Laterne ab

Viel positives gab es am Wochenende von den Spielen der Bezirksligisten des Zwönitzer HSV 1928 zu berichten. Während die Damen im Derby den SV Beierfeld mit 21:10 (12:5) deklassierten, holten sich die Männer des HSV II in einem tollen Schlussspurt einen wichtigen und vielleicht nicht unbedingt erwarteten Punkt mit dem 23:23 (11:10) gegen den Tabellenfünften SV 04 Plauen-Oberlosa II und konnte damit das Tabellende wieder verlassen. Die Frauen um Kapitän Anke Schmiedel spielten mit ihren Gästen im Prinzip nach Belieben. Vom Anpfiff weg waren die Defizite der Gäste in der Angriffsgestaltung unübersehbar. So hatte die ohnehin meist recht stabile bekannte HSV-Abwehr keinerlei Sorgen und es entwickelte sich schnell ein unangefochtener Start-Ziel-Sieg. Phasenweise passten sich die 28-erinnen freilich auch hier und da minutenlang dem schwachen Spiel der Gäste an, wodurch ein noch höherer Sieg verhindert wurde. An der insgesamt überzeugenden Vorstellung der Zwönitzer Frauen indes änderte auch dies nichts. Damit steht man ein Spiel vor Ende der Hinrunde auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz und hat sogar noch die Chance, mit einem Sieg kommende Woche am nur einen Zähler vor Zwönitz rangierenden Tabellenzweiten vom HV Chemnitz III vorbeizuziehen.

   


 

Die zweite Männermannschaft um Coach Jürgen Gaukel kam gegen die Gäste aus dem Vogtland gut in die Partie. In einer von den Defensivreihen dominierten ersten Halbzeit zog man zunächst in Front 6:3 (14.), konnte aber nicht verhindern, dass der Gast wieder herankam und zur Pause auf Tuchfühlung dran war. Umgekehrte Vorzeichen gab es dann im Verlaufe der zweiten Halbzeit. Plauen kam besser aus der Kabine, agierte nun effektiver, während Zwönitz in der Offensive leicht aus dem Tritt kam. So schienen beim 17:21 (50.) aus HSV-Sicht die Messen gelesen. In einer tollen Schlussoffensive gaben die Parkettherren jedoch noch einmal alles. Tor um Tor kam man heran, in der Schlussminute gelang tatsächlich der Ausgleich. Mit einem letzten direkten Freiwurf nach Ablauf der 60 Minuten hatte man gar noch die Chance zum Siegtreffer. Allerdings landete der Ball nur am Innenpfosten und so blieb es am Ende beim sicherlich gerechten 23:23-Remis.