Frauen mit Remis in Flöha
Bei den Zwönitzer Bezirksligisten haben sich am Wochenende die Frauen einen Punkt auswärts beim VfB Flöha erkämpfen können. Am Ende hieß es nach umkämpftem Spiel 22:22 (14:14). Die Männer des HSV II hingegen kassierten bei einer zunächst starken ersten Hälfte nach einem völligen Einbruch in Durchgang zwei noch eine heftige 38:24 (14:13)-Niederlage beim SV Schneeberg. Im Spiel der HSV-Damen war ein Unentschieden nach dem Spielverlauf das mit Sicherheit gerechteste Ergebnis. Bei ständigen Führungswechseln konnte sich keines der Teams einmal mit mehr als zwei Treffern absetzen, sieht man vom 5:2 für die Gastgeberinnen nach fünf Minuten ab. Denn nach dieser nicht ganz gelungenen Anfangsphase kam Zwönitz doch besser ins Spiel, glich aus und ging mit 10:8 nach 20 Minuten selbst in Führung. Leider konnte der Vorsprung nicht gehalten oder gar ausgebaut werden. Beim 14:14 ging es zum Pausentee. In einer danach recht torearmen zweiten Hälfte dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Bis zur 46. Minute waren dabei die Vorteile auf HSV-Seite. Nur drei Flöhaer Treffer ließ man in diesen 16 Minuten zu.Leider reichte es nach einer Vielzahl technischer Fehler und Fehlwürfe auch nur zu fünf eigenen Treffern, so dass beim 19:17 für Zwönitz eingangs der Schlussviertelstunde noch nichts entschieden war. Nun gab Flöha noch einmal alles, drehte das Spiel mit vier Toren in Folge zum 21:19, später 22:20 (54.) aus ihrer Sicht.



In der spannenden Schlussphase hatten die Erzgebirglerinnen nach dem 22:22-Ausgleich sogar noch zweimal die Chance zum Siegtreffer. Die junge Sieben des HSV II lieferte beim Favoriten vom SV Schneeberg durchaus eine starke erste Halbzeit ab. Mit Kampf und Einsatzbereitschaft fand man auch die spielerischen Mittel, das Abwehrbollwerk der körperlich überlegenen Bergstädter ein um das andere Mal zu überwinden. In der Defensive wurde gut gearbeitet, wodurch sich auch die eine oder andere Konterchance ergab. Vier Treffer in Folge gleich nach Wiederanpfiff zogen den Schützlingen um Coach Jürgen Gaukel dann jedoch sichtlich den Zahn. Zunehmend verlor man insbesondere im Angriff den Faden. Erfolglose Einzelaktionen bestraften die Parkettherren mit Kontern. Leider ergab man sich zunehmend seinem Schicksal und Zwönitz steckte unübersehbar auf. Auch hier muss die Mannschaft noch dazulernen, dass es immer gilt, auch bei einem Spiel, das verloren geht noch mit einem bestmöglichen Ergebnis vom Parkett zu gehen. Am Ende wurde es so eine sicherlich nicht leistungsgerechte Klatsche, die nach dem Auftreten der ersten Halbzeit nicht notwendig war.