In
der Bezirksliga konnten die Zwönitzer Handballfrauen am Wochenende einen wichtigen
20:19 (9:10)-Heimsieg gegen den VTB Chemnitz einfahren. Die Männer des HSV II
hingegen mussten sich nach spannendem Spiel und guter Leistung dem Tabellenzweiten
vom HC Annaberg-Buchholz am Ende doch mit 19:23 (9:11) geschlagen geben. In
der Frage des möglichen Abstiegs war der Sieg der Zwönitzerinnen gegen den Tabellenvorletzten
enorm wichtig, hat man doch nun ein Polster von sechs Zählern zu den letzten
beiden Tabellenplätzen. Allerdings war der Erfolg einer von der glücklicheren
Sorte, denn man konnte nicht an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen.
Im Gegensatz zum Spiel in Fraureuth kam man mit der zumeist verordneten Pressdeckung
gegen Rückraumwerferin Anne Werner überhaupt nicht zurecht. Da fehlte es an
Alternativen, zumal auch Stephanie Hirsch einen unglücklichen Tag erwischte.
So blieb es über die gesamten 60 Minuten wie bereits im Hinspiel, das am Ende
in Chemnitz 26:26 endete, sehr eng, wobei die Chemnitzerinnen sogar zumeist
in Führung lagen. Beim 13:15 nach 42 Minuten aus Zwönitzer Sicht hatte sicher
der eine oder andere Zuschauer in der Halle eine schlechte Vorahnung, die sich
beim 16:18 zehn Minuten später auch noch nicht verbessern sollte. Dass es letztlich
doch noch zum Sieg reichte, lag an einer starken Schlussphase. Da konnten endlich
die einfachen Rückraumtreffer der Gäste unter anderem mit einer guten Mandy
Kleiber im Tor unterbunden werden. Ein schöner Konter von Stephanie Hirsch,
eine Energieleistung von Jana





30.01.2010
Frauen mit wichtigem Sieg
Zwönitzer HSV Frauen : VTB Chemnitz 20:19 (9:10)
HSV Männer II : HC Annaberg Buchholz 19:23 (9:11)








Schmiedel,
die sich im 1:1 durchtankte und am Ende doch noch zwei präzise Rückraumtreffer
von Anne Werner jeweils ins linke bzw. rechte obere Dreieck reichten so doch
noch zum knappen Sieg. Im
Spiel der zweiten Männermannschaft gegen den HC Annaberg-Buchholz war trotz
der Niederlage nichts davon zu sehen, dass hier am Wochenende der Drittletzte
gegen den aufstiegsambitionierten Tabellenzweiten spielte. Über 60 Minuten
waren die Schützlinge von Mike Knitzsch dem Favoriten ein gleichwertiger Gegner
und hätten sich einen Zähler sicherlich verdient. Im ersten Durchgang wechselte
ständig die Führung und keines der Teams konnte sich absetzen. Dass sich die
Annaberger gegen Ende der Partie ein wenig absetzen konnte, lag zum einen
an der auf Grund diverser Verletzungssorgen dünnen Wechselbank der HSV-er
und zum anderen an dem kleinen Plus an Cleverness der Gäste, die u. a. mit
Robert Kanzler, Michael Wagner und Frank Leistner geballte Verbandsligaerfahrung
vergangener Jahre in die Waagschale werfen konnten. Dennoch muss dem jungen
Zwönitzer Team eine klare Leistungssteigerung zu vielen Spielen der Hinrunde
bescheinigt werden, an der in den nächsten Aufgaben aufgebaut werden kann.
be.


