Die Vertreter der Handball-Bezirksliga vom Zwönitzer HSV 1928 haben am Wochenende auch ihre ersten Heimspiele der noch jungen Serie 2009/2010 verloren. Sowohl die Frauen als auch die Männer des HSV II gaben beide Pluszähler mit einem 17:25 (8:13) bzw. 16:28 (8:15) jeweils an ihre Gäste vom HC Fraureuth ab. Die Zwönitzer Damen hatten auch im zweiten Saisonspiel gegen einen für die vorderen Tabellenplätze gehandelten Gegner letztlich insgesamt keine Chance. Erneut mangelte es in der Offensive an der notwendigen Durchschlagskraft. Augenscheinlich wird der Neuformierungsprozess nach dem Weggang wichtiger Leistungsträger und die Integration junger Nachwuchsspielerinnen noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es müssen mehr Spielerinnen Verantwortung übernehmen und Gefahr ausstrahlen. Ansonsten ist der HSV-Angriff zu leicht ausrechenbar und vom Gegner zu unterbinden. Das nächsten Spiel im Kellerduell beim Aufsteiger vom VTB bringt den 28-erinnen hoffentlich eine gute Gelegenheit, mit einem Sieg etwas für das Selbstvertrauen zu tun. Die junge Garde vom HSV II hat auch nach dem zweiten Saisonspiel augenscheinlich noch viel Lehrgeld zu bezahlen.

   


28.09.2009
Erste Heimniederlagen für Bezirksligisten
HSV Frauen : HC Fraureuth 17:25 (8:13)
Zwönitzer HSV 1928 II : HC Fraureuth 16:28 (8:15)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier hilft nur viel Trainingsfleiß, um im Verlaufe der Saison allmählich in Fahrt zu kommen und beim angestrebten Tempohandball die Fehler zu minimieren. Im Spiel gegen den HC Fraureuth waren insbesondere eine hohe Zahl technischer Fehler und Fehlwürfe ursächlich dafür, dass die Gäste schon in Halbzeit eins bis zum aus HSV-Sicht 8:15-Pausenstand für klare Verhältnisse sorgten. Dennoch wäre die hohe Niederlage nicht notwendig gewesen, denn nach einem noch erträglichen 14:20 (45.) gaben sich die 28-er in der Schlussviertelstunde förmlich auf. Einziger Lichtblick war Rückkehrer Steffen Peter, der nach dem krankheitsbedingten Fehlen in seinem ersten Spiel durchaus zu gefallen wusste und für den es nun gilt, den Trainingsrückstand wieder aufzuholen.

be.