Während die Handballdamen des Zwönitzer HSV 1928 in der Bezirksliga beim 20:19 (7:14)-Erfolg in Chemnitz mit ihrem fünften Sieg in Folge den Anschluss an das Spitzenquintett der Tabelle geschafft haben, agierten die Männer des Zwönitzer HSV II in Mittweida jenseits von Gut und Böse und kassierten nach dem couragierten Auftritt zuletzt im Pokal eine unerwartet klare 15:36 (5:18)-Klatsche in Mittweida. Sieben Spieltage vor Ende der Saison stehen die Knitzsch-Schützlinge damit wieder auf einem voraussichtlichen Abstiegsplatz, da die Konkurrenz im hinteren Tabellenbereich punkten konnte. Die Frauen produzierten bei ihrem Erfolg bei Aufsteiger USG Chemnitz zwei Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Im ersten Durchgang reichlich neben sich stehend, lag man mit einer quasi nicht vorhandenen Defensive nach 30 Minuten mit 7:14 hinten. Dies sollte sich in Hälfte zwei grundlegend ändern. Wie schon häufiger in der aktuellen Saison erst im zweiten Spielabschnitt, schaffte man es nun endlich, die Offensive der Gegnerinnen weitestgehend zu entschärfen. Damit erkämpfte man sich auch das notwendige Selbstvertrauen für erfolgreiche
   


27.02.2010
Frauen retten die Punkte über die Ziellinie
USG Chemnitz : Zwönitzer HSV Frauen 19:20 (14:7)
TSV Fortschritt Mittweida : Zwönitzer HSV II 36:15 (18:5)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angriffe und holte Tor um Tor auf. In der spannenden Schlussphase behielten die Oelschlägel-Schützlinge dann auch die Nerven, sich doch noch - wenn auch knapp - beide Pluszähler zu sichern. Die junge Sieben des HSV II wurde von den eher erfahrenen Spielern des TSV Fortschritt Mittweida regelrecht vorgeführt. Mit dem 1:8 schon nach 12 Spielminuten gingen die Fahnen bereits frühzeitig auf Halbmast, was insbesondere einer indiskutablen Angriffsleistung, die jegliche Durchschlagskraft vermissen ließ, geschuldet war. Da man sich von den Gastgebern auch in der Abwehr relativ einfach ausspielen ließ, gelang es auch nicht, das angestrebte Konterspiel aufzuziehen, mit dem man den TSV eigentlich unter Druck setzen wollte. So waren beim debakulösen 5:18-Halbzeitstand die Messen bereits gelesen. Im zweiten Durchgang änderte sich am Gesamteindruck des Spiels nicht allzuviel. Zwar konnte der HSV nun das eine oder andere Tor mehr erzielen als im ersten Durchgang, allerdings war man in der Defensive weiterhin überfordert und kassierte noch einmal 18 Gegentreffer zum klaren 15:36-Endstand.