Die Zwönitzer Frauen haben in der Handballbezirksliga ihren achten Sieg in Folge markiert. Gegen den Oberlungwitzer SV gelang ein haushoher 24:15 (13:8)-Sieg, der in keiner Phase des Spiels auch nur ansatzweise in Gefahr war. Die Männer des HSV II hingegen lieferten in ihrem Bezirksligaduell dem Oberlungwitzer SV zwar eines ihrer besseren Spiel, verloren aber am Ende doch mit 23:27 (11:14). Bei den Damen war deutlich zu erkennen, dass ihre unglaubliche Siegesserie auch gehörig das Selbstvertrauen verbessert hatte. So war es gegen die Gäste nahezu ein Start-Ziel-Sieg. In der Defensive wieder recht stellungssicher setzten sich die Oelschlägelschützlinge schnell ab. Mit einer zum letzten Herbst auch wesentlich verbesserten Chancenverwertung hatte man sich bereits zur Pause einen beruhigenden Vorsprung erarbeitet. Im zweiten Durchgang änderte sich am Gesamteindruck der Partie nicht allzu viel. Der 28-erinnen vergrößerten so den Abstand Tor um Tor, womit der Erfolg am Ende beim 24:15-Schlussstand auch in der Höhe völlig in Ordnung ging.
   


20.03.2010
HSV-Frauen mit Sieg Nr. 8
HSV Frauen : SV Oberlungwitz 24:15 (13:8)
Zwönitzer HSV II : SV Oberlungwitz 23:27 (11:14)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Männer des HSV hätten ihr Spiel gegen ihre Gäste mit ein wenig mehr Cleverness durchaus positiv gestalten können. Bei zumeist drei Treffern Rückstand hatte man in der Schlussviertelstunde bei Tempogegenstößen mehrfach die Chance, auf einen Treffer heranzukommen oder gar auszugleichen. Jedoch scheiterte man mit technischen Fehlern gerade in dieser Phase wiederholt an sich selbst. Zuvor hatten die HSV-er sogar den besseren Start, lagen 4:3 nach 10 Minuten vorn. Danach hatte sich allerdings die Gastgeberabwehr besser auf die Zwönitzer Angriffe eingestellt. Mit zu wenig Druck im Aufbau und dazu noch ausgelassenen Chancen bei Kontern gerieten die Parkettherren allmählich in Rückstand und musste noch ein 11:14 mit zum Pausentee nehmen. Nach teilweise fünf Treffern Rückstand kurz nach Wiederanpfiff kam Zwönitz ab der 40. Minute doch nocheinmal besser in Spiel. Hier hätte das Spiel durchaus noch kippen können, allein es fehlte die nötige Cleverness, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Insgesamt war es dennoch ein wieder besseres Spiel der 28-er, mit dem einen oder anderen Lichtblick bei einzelnen Spielern. Dass hier und da noch die Nerven versagen, muss der jungen Truppe verziehen werden. Mit dem notwendigen Trainingsfleiß und entsprechendem Ehrgeiz wird sich auch das in Zukunft verbessern.