Mit ihrem zweiten Sieg in Folge haben sich die Zwönitzer Handballerinnen in der Bezirksliga pünktlich kurz vor Weihnachten doch noch entscheidende Luft zu den hinteren Tabellenplätzen verschafft und den Anschluss an das Mittelfeld wieder hergestellt. Der 28:22 (14:9)-Erfolg beim Tabellenletzten vom SV Beierfeld war dabei nahezu ein Start-Ziel-Sieg, der zu kaum einer Phase in Gefahr war. Mit dem 4:1 nach 9 Minuten erwischten die Spielerinnen um Heike Oelschlägel einen guten Start. Zwar kamen die Einheimischen zwischenzeitlich heran, jedoch standen beim 14:9 zur Pause aus Zwönitzer Sicht die Vorzeichen bereits auf Sieg. Auch im zweiten Durchgang konnte Beierfeld den HSV nicht ernsthaft gefährden. Kam man einmal auf Schlagdistanz heran wie beim 13:16 (39.), machten die Zwönitzerinnen wieder ernst und bauten den Vorsprung erneut aus. Spätestens beim 24:16 (48.) war die Partie in diesem Derby entschieden und der HSV fuhr am Ende verdient und entspannt mit zwei Pluszählern mehr auf der Habenseite nach Hause.
   


13.12.2009
Zwönitzer Frauen auf dem Vormarsch, HSV II verliert erneut
SV Beierfeld : Zwönitzer HSV Frauen 22:28 (9:14)
VfB Lengefeld : HSV Männer II 33:22 (14:12)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Männer des HSV II war bei der klaren 22:33 (12:14)-Niederlage beim VfB Lengenfeld ein besseres Ergebnis durchaus möglich. Die Männer um Trainer Mike Knitzsch scheiterten jedoch erneut an der Tatsache, ihr Leistungsvermögen nicht über 60 Minuten stabil abrufen zu können, denn nach 35. Minuten lag man immerhin mit 15:14 vorn. Im ersten Durchgang blieb man dem favorisierten Tabellenvierten immer dicht auf den Fersen. Technische Fehler der Gastgeber konnte man konsequent zu Tempogegenstößen nutzen, im eigenen Angriff agierte man wesentlich agiler und effektiver als zuletzt. Auch nach der Pause kam der HSV besser aus der Kabine, markierte drei Treffer in Folge zur 15:14-Führung. Ein kollektives Nachlassen der Erzgebirgler in Angriff und Abwehr ermöglichte es den Vogtländern in den letzten 25 Minuten aber doch noch, das Spiel wieder zu drehen und entscheidend davonzuziehen. Die Tatsache, dass die Zwönitzer Angriffsbemühungen auch auf Grund fehlender Alternativen zunehmend ausrechenbarer wurden, schlug sich auch in Unsicherheiten in der Defensive nieder. So hatten es die Gastgeber leicht, den Vorsprung auszubauen und den am Ende noch deutlich Sieg einzufahren.

be.