Die Handballerinnen des Zwönitzer HSV 1928 sind in der Bezirksliga momentan nicht zu stoppen. Auch beim Tabellensechsten VfB Flöha gewann man auswärts trotz akuter Besetzungssorgen mit 24:21 (13:7) und holte sich damit den siebenten Sieg in Folge. Damit konnten die Oelschlägel-Schützlinge, die ihren Punktestand von 9:19 zu Jahresbeginn auf mittlerweile 23:19 verbessern konnten erstmals in der laufenden Serie unter die ersten fünf Tabellenplätze einlaufen. Bei den Männern des HSV folgte hingegen aus dem Licht der vergangenen Woche beim Vier-Punkte-Sieg gegen den SV Chemnitz-Harthau wieder Schatten, denn man verlor ein weiteres wichtiges Spiel gegen den Mit-Abstiegskandidaten vom SV Wilkau-Haßlau auswärts mit 20:30 (12:15). Die Frauen markierten bei ihrem Erfolg nahezu einen Start-Ziel, denn die 1:0-Führung der Gastgeberinnen sollte die einzige im Spiel bleiben. Ansonsten lag Zwönitz ständig in Front, wenngleich auch eine klare 6-Tore-Führung gegen die nie aufsteckenden Damen aus Flöha Mitte der zweiten Hälfte noch keine Sieggarantie war. Nach dem 7:8 (20.) zogen die 28-erinnen bis zur Halbzeit auf und davon und markierten mit schönen Rückraumtreffern einen Fünferpack zur noch klaren 13:7-Führung zur Pause. Allerdings war unübersehbar, dass die Gastgeber sich in der Halbzeit noch einmal einiges für die zweite Hälfte vorgenommen hatten, denn man ging nach der Kabinenpredigt doch wesentlich druckvoller zur Sache. In der stärksten Flöhaer Phase zwischen der 38. und 49. Minute konnten die Gastgeberinnen aus einem 11:17-Rückstand den Anschluss zum 18:19 erzielen. Zwei Tore von Jana
   


13.03.2010
Frauen weiter im Siegesrausch
VfB Flöha : Zwönitzer HSV Frauen 21:24 (7:13)
SV Wilkau-Haßlau : Zwönitzer HSV Männer II 30:20 (15:12)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmiedel und Stephanie Hirsch stellen aber in dieser gefährlichen Phase wieder einen beruhigenderen 3-Tore-Vorsprung zum 21:18 (51.) her. Spätestens beim Treffer zum 24:20 durch Anne Werner vier Minuten vor Ultimo standen die Zeichen endgültig auf Sieg, der in den letzten Minuten auch nicht mehr in Gefahr geriet. Die junge Garde des HSV II um Coach Mike Knitzsch hatten sich für das Spiel bei den Westsachsen ein Menge vorgenommen, gerieten allerdings durch ein zu lasches Verhalten in der Defensive frühzeitig auf die Verliererstraße. So stand es nach sechs Minuten 0:3. Auch in der Folge vermisste man in der Zwönitzer Abwehr die nötige Abstimmung und insbesondere den Biss in den Zweikämpfen, was den Hausherren immer wieder leichte Treffer ermöglichte. Dennoch wollte man für Hälfte zwei nocheinmal alles geben, als nach dem 6:12 doch noch eine hoffnungsvollere Resultatsverbesserung zum 12:15-Pausenstand aus 28-er Sicht gelang. Mit einer erneut verschlafenen Anfangsphase in Durchgang zog man sich allerdings selbst den Zahn. Den Gastgebern gelang erneut ein 3:0 Start, der in Summe ein 18:12 nach 35 Minute ausmachte, was sichtlich am Willen der Zwönitzer nagte. Danach vermisste man jegliche Konstruktivität im Angriff, was Wilkau gar einige Konter ermöglichte. So brauchte beim 23:14 in der 40. Minute nicht mehr über den Ausgang der Partie zu orakeln. In den letzten 20 Minuten ergab die der HSV mehr oder weniger seinem Schicksal und fuhr nach dem 23:18-Sieg im letzten Herbst mit einer klaren Niederlage nach Hause.