Die Handballfrauen haben bei ihrem momentanen Zwischenhoch in der Bezirksliga auch den Tabellenvierten vom HSV Marienberg II bezwungen. Mit 16:12 (6:8) gewann man gegen die Oberligareserve aus der Bergstadt, während die Männer im Bezirksligaduell gegen den SV Schneeberg klar mit 15:25 (10:13) unterlagen. Während der gesamten Spielzeit im Duell der Frauenmannschaften standen die Abwehrreihen der Teams mit guten Torhüterleistungen im Mittelpunkt. Während die Gäste mit einer offensiver ausgerichteten Abwehr versuchten, die Wirkungskreise der Rückraumwerferinnen Stephanie Hirsch und Anne Werner einzuschränken, fanden die 28-erinnen ihr Heil in einer defensiven 6:0-Abwehr. Beide Varianten zeigten entsprechende Wirkung, womit zur Pause nur ein recht mageres 7:9 aus Zwönitzer Sicht zu Buche stand. Auch im zweiten Durchgang dieser torarmen Partie war keine grundlegende Änderung zu verspüren, wenngleich den 28-erinnen ein guter Start und zumindest der Ausgleich zum 11:11 in der 39. Minute gelang. Symptomatisch die darauffolgenden 10 Minuten, in denen keines der Teams einen weiteren Treffer landen konnten. Ausgerechnet Nachwuchsspielerin
   


13.02.2010
Damen mit viertem Sieg in Folge
Zwönitzer HSV Frauen : HSV Marienberg II 16:12 (6:8)
Zwönitzer HSV Männer II : SV Schneeberg 15:25 (10:13)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laureen Schmiedel erlöste ihr Team mit den Toren Nummer 12 und 13 und der ersten 13:11-Führung (51.) in Hälfte zwei von von der Torelosigkeit. Darauf aufbauend traf Zwönitz in der Schlussphase endlich noch dreimal ins Schwarze zum insgesamt verdienten Sieg.
Die Männer des Zwönitzer HSV II konnten bei ihrer klaren Niederlage gegen den SV Schneeberg insbesondere im Angriff nicht an die teilweise guten Ansätze der letzten Wochen anknüpfen. Da wurden die taktischen Vorgaben gegen die offensive Schneeberger Abwehr nicht ansatzweise umgesetzt. In der ersten Hälfte noch einigermaßen auf der Höhe des Geschehens lag man nach dem 7:7 (20.) und einem 10:13 zur Pause noch einigermaßen im Rennen. Im zweiten Durchgang brachen dann alle Dämme. Immer ideenloser gegen die flinke Gästeabwehr anrennend, produzierte man Offensivfehler vom Fließband, was der SV mit schnellen Kontern zur immer deutlicheren Führung nutzte. In der Schlussviertelstunde ergab man sich auf Zwönitzer Seite zudem zunehmend seinem Schicksal, was letztlich mit nur fünf Torerfolgen in Hälfte zwei zur klaren Niederlage führte.