Zweimal nichts zu holen gab es am Wochenende für die Bezirksligateams des Zwönitzer HSV 1928 jeweils auf Gegners Parkett. Dabei beendete ausgerechnet der Tabellenletzte von der HSG Langenhessen/Crimmmitschau mit dem 28:25 (14:15) die unglaubliche Siegesserie der Zwönitzer Frauen mit zuletzt neun Erfolgen in Folge. Die Männer des HSV boten dem favorisierten SV Sachsen Werdau ebenfalls eine Partie auf Augenhöhe, konnten aber am Ende die knappe 28:30 (15:14)-Niederlage nicht abwenden. Bis in die Haarspitzen motiviert, die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren, kämpften die Westsächsinnen den HSV in der zweiten Halbzeit in der Schlussphase noch nieder, nachdem die Erzgebirglerinnen bis zur 50. Minute eigentlich durchgängig geführt hatten. In der ersten Hälfte lief es zunächst nach den Erwartungen, als man mit guter Defensivleistung und effektiver Chancenverwertung mit 8:3 nach 10 Minuten und 10:6 am Ende der Anfangsviertelstunde führte. Danach aber zog so allmählich der Schlendrian durch die Zwönitzer Reihen. Chancen wurden vergeben, was die HSG zunehmend wieder ins Spiel brachte und so konnte man nur eine knappe 15:14-Führung mit in die Pause nehmen. So blieb es im zweiten Durchgang ständig eng. Wenngleich der HSV immer knapp führte, ließen die Gastgeberinnen nicht locker. Auch das 24:21 (48.) beantwortete die HSG mit zwei schnellen Treffern wieder mit dem 23:24-Anschluss. Das Tor zum 25:23
   


20.03.2010
Siegesserie gerissen
HSG Langenhessen/Crimmmitschau : HSV Frauen 28:25 (14:15)
SV Sachsen Werdau : Zwönitzer HSV II 30:28 (14:15)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(50.) für den HSV sollte dann schließlich der letzte Treffer für die Zwönitzerinnen gewesen sein. In den letzten 10 Minuten ging im Angriff quasi nichts mehr. So konnten die Gastgeber in der 55. Minute erstmals in Führung gehen und am Ende den für die so wichtigen Erfolg doch noch einfahren. Die junge Garde des HSV II hat bei der knappen 28:30 (15:14)-Niederlage beim Tabellenfünften SV Sachsen Werdau durchaus gezeigt, dass sie in der Liga mithalten können, wenn sie diszipliniert spielen und die taktischen Vorgaben umsetzen. So führten die Gastgeber zwar zu Beginn der Partie schnell mit 3:1, allerdings ließen sich die 28-er nicht abschütteln. Diszipliniert wurden die Chancen herausgespielt sowie gut genutzt und so verlief die erste Hälfte völlig ausgeglichen. Gegen Ende der ersten 30 Minuten hatte der HSV sogar ein wenig die Oberhand, konnte leider dennoch nur eine knappe 15:14-Führung mit in die Kabine nehmen. Bis auf einen verschlafenen Start, als Werdau zu Beginn der zweiten Hälfte mit drei schnellen Treffern das Ergebnis wieder drehte, konnte der HSV auch die zweiten Hälfte ausgeglichen gestalten. Was immer der SV auch versuchte, man konnte die 28-er nicht abschütteln. Drei Minuten vor Ultimo beim 27:27 war noch immer keine Entscheidung gefallen. Auch das 28:27 der Gastgeber konnte wieder ausgeglichen werden. Dann allerdings entschieden zwei leichtfertige Offensivfehler der 28-er die Partie. Mit zwei Kontern stellte Werdau die Führung zum 30:28 her, an der sich letztlich auch nichts mehr ändern sollte.