Mit einem knappen 23:22 (9:14)-Erfolg über Schlusslicht HSG Langenhessen-Crimmitschau haben sich die Frauen des Zwönitzer HSV 1928 in der Bezirksligatabelle ein wenig verbessern können, während die Männer des HSV II gegen den SV Sachsen Werdau mit 12:21 (6:7) verloren und weiter auf dem drittletzten Platz verweilen. Bis in die Schlussminute mussten die Zuschauer bangen, um am Ende aber doch noch zu erleben, dass die 28-erinnen knapp als glückliche Sieger vom Parkett gehen durften. Lange Zeit sah es weniger nach einem Erfolg aus. Die erneut ersatzgeschwächten Zwönitzerinnen kamen im ersten Durchgang nicht so recht ins Spiel. Insbesondere fehlende Abstimmung in der Abwehr erlaubte den Gästen viele einfache Treffer aus dem Rückraum, was dazu führte, dass die HSG - deren Angriff bis dato eigentlich zu den eher schwächeren der Liga gehörte - bis zum Pausensignal bereits 14mal traf und damit 14:9 vorn lag. Erst im zweiten Durchgang tankten sich die 28-erinnen allmählich wieder heran. Jetzt sicherer in der Abwehr und wesentlich druckvoller in der Offensive konnte man in der Schlussphase endlich ausgleichen und am Ende ein wenig glücklich beide Pluszähler einfahren.
   


05.12.2009
Frauen mit knappen Erfolg, Bezirksligamänner verlieren, A-Jugend auf dem Vormarsch
Zwönitzer HSV II : SV Sachsen Werdau 12:21 (6:7)
HSV Frauen : HSG Langhessen-Crimmitschau 23:22 (9:14)

NSG mA : SG Marienberg/Zschopau 39:10

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen möglichen Punktgewinn für den HSV II verhinderte eine schlimme Phase anfangs der zweiten Hälfte. Bis dahin egalisierten sich im ersten Durchgang die auf beiden Seiten zu drucklosen Angriffsbemühungen an der jeweiligen guten Defensive des Gegners. Mit einem torearmen 6:7 aus Sicht der 28-er ging es in die Pause. Die Umstellung der Werdauer auf eine offensive Deckungsvariante brachte zwischen der 30. und 45. Minute die HSV-er vorübergehend leider völlig von der Rolle. Durch einer Fülle an Abspielfehlern lud man die Westsachsen ein, mit einem Konter nach dem anderen nahezu uneinholbar zu enteilen. Zwar konnten sich die Knitzsch-Schützlinge in der Schlussviertelstunde besser auf das Geschehen einstellen, mehr als Ausgeglichenheit war jedoch nicht drin und so ging die Partie am Ende klar verloren. Die männliche A-Jugend des Zwönitzer HSV 1928 ist auch nach dem letzten Wochenende weiter auf dem Vormarsch. Mit 14:00 Punkten rangiert man einsam und allein an der Tabellenspitze der fusionierten Spielkreisstaffel Erzgebirge/Marienberg/Zwickau und Chemnitz. Auch am letzten Samstag hatten die Gäste von der SG Marienberg/Zschopau bei den 28-ern keine Chance. Auf allen Positionen technisch haushoch überlegen gewann das Team von Coach Harald Menzel am Ende haushoch mit 39:10 und ist damit weiter auf Meisterschaftskurs.

be.