Die Handballfrauen des Zwönitzer HSV 1928 haben sich aus dem Bezirkspokalwettbewerb 2009/2010 verabschieden müssen. Trotz einer 5-Toreführung eine Viertelstunde vor Ende der Begegnung gegen den HSV Glauchau II konnte man das Spiel nicht für sich entscheiden und unterlag noch mit 23:25 (12:11). Die ohnehin momentan nicht allzu rosige Situation auf den Rückraumpositionen der 28-erinnen verschärfte sich noch vor der Partie, da auch die zuletzt immer stärker werdende Stephanie Hirsch verletzt passen musste. So übernahm die in den letzten Jahren zumeist als Kreisläuferin spielende Jana Schmiedel die ungewohnte Position auf dem linken Rückraum, machte aber ihre Sache mit am Ende sieben Treffern sehr gut. Dennoch waren es die Gäste aus Glauchau, die in den ersten 20 Minuten das Spiel bestimmten. Der bis dato ohnen Minuszähler aufwartende Aufstiegsaspirant in der ersten Bezirksklasse nutzte die Unsicherheiten und vergebenen Chancen der 28-erinnen bis dahin zur 9:7-Führung. Die letzten 10 Minuten in Durchgang 1 gehörten dann aber den Gastgeberinnen. Endlich gelang es, einige Glauchauer Angriffe abzufangen. Darauf aufbauend glich man aus und konnte sogar noch eine 12:11-Führung mit in die Pause nehmen.

   


31.10.2009
Pokalaus für Zwönitzer Frauen
Zwönitzer HSV 1928 : HSV Glauchau II 23:25 (12:11)

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Durchgang hatte man eigentlich lange Zeit das Gefühl, als sollten die Zwönitzerinnen trotz der Besetzungssorgen ihre Favoritenrolle gerecht werden. In der Defensive weiter stabil provozierte man immer wieder Offensivfehler der Gäste und konnte so Tor um Tor davonziehen. Beim 20:15 (45.) sah alles nach einem positiven Ausgang der Partie aus. Leider brachte man aber selbst die Gäste wieder ins Spiel zurück. Anstatt die Angriffe lange und geduldig auszuspielen, handelte man sich mit viel zu schnell und unvorbereiteten, damit erfolglosen Würfen Tempogegenstöße der Gäste ein, die bis dahin im zweiten Durchgang eher Mangelware waren. Binnen vier Minuten kamen die Westsächsinnen so wieder auf 19:20 heran, bekamen dadurch die vielzitierte "zweite Luft" und schafften zwei Minuten später den 21:21-Ausgleich. Zwönitz gab noch einmal alles, zog wieder mit 23:21 in Front. Trotzdem sollte es am Ende nicht reichen. Mit vier schnellen und erfolgreichen Kontern nach erneuten Offensivfehlern der 28-erinnen entschieden die Gäste in der Schlussphase ein wenig glücklich die Partie doch noch für sich und zogen damit ins Viertelfinale um den Bezirkspokal ein.

Zwönitz: Hartenstein, Röthing; Dittmann, Richter, Strunz (2), Werner (12/6), J. Schmiedel (7) Reuther, A. Schmiedel (2), L. Schmiedel